Die Heiden von Kummerow

DAS DUELL

nach dem weltbekannten Roman von Ehm Welk

In Kummerow gibt es alles zwei Mal. Bis zum Dreißigjährigen Krieg gab es sogar zwei Kirchen. Es gibt zwei Schänken und es gibt auch zwei Erntefeste. Und schuld daran sind … die Störche. Der reichste Bauer im Dorf wartet vergeblich auf einen Erben. Der Storch soll es richten. Soweit klappt das auch ganz gut. Allerdings hinterlässt das Storchenpaar stets unschöne Rückstände im nahegelegen Schlosspark. Noch schlimmer wird es, als ein zweiter Storch dem Paar das Nest streitig machen will. Jetzt gibt es ein richtiges Duell der beiden Langbeine. Dem Grafen wird es zu bunt und er greift ein. Das wieder ruft den Bauern auf den Plan und führt zu einem solchen Zerwürfnis, dass der Bauer nicht mehr am gemeinsamen Erntefest teilnehmen will. Er richtet sein eigens aus.

 

Die Kinder finden es natürlich toll, gleich auf zwei Hochzeiten tanzen zu dürfen. Aber beim Tanzen passiert es dann auch. Die Schüler der höheren Schule geraten mit den Dorfschülern aneinander. Besonders schlimm treibt es der „Stettiner“. Ein Fremder, der sich an Ulrike ranmacht. Das können die Heiden von Kummerow nicht dulden. Aber prügeln ist unter dem Niveau der höheren Schüler. Also muss es ein Duell sein. Aber die Dorfschüler sind nicht satisfaktionsfähig … Es geht wieder turbulent zu in Kummerow. Die Dramatik ist aber auch mit einer ordentlichen Prise Humor gewürzt, denn die Waffen dieses Duells sind alles andere als Degen oder Revolver.