Die Heiden von Kummerow

DAS DUELL

nach dem weltbekannten Roman von Ehm Welk

In Kummerow gibt es alles zwei Mal. Bis zum Dreißigjährigen Krieg gab es sogar zwei Kirchen. Es gibt zwei Schänken und es gibt auch zwei Erntefeste. Und schuld daran sind … die Störche. Der reichste Bauer im Dorf, Wilhelm Trebbin, wartet vergeblich auf einen Erben. Der Storch soll es richten. Soweit klappt das auch ganz gut. Als aber ein zweiter Storch dem Paar das Nest streitig machen will, kommt es zu ein richtiges Duell der beiden Langbeine. Dem Grafen wird es zu bunt und er greift ein. Das wiederum führt zu einem Zerwürfnis mit Wilhelm Trebbin. Er will nicht mehr am gemeinsamen Erntefest teilnehmen und richtet sein eigens aus.

 

 Die Kinder finden es natürlich toll, gleich auf zwei Hochzeiten tanzen zu dürfen. Aber beim Tanzen passiert es dann auch. Die Schüler der höheren Schule geraten mit den Dorfschülern aneinander. Besonders schlimm treibt es der „Stettiner“. Aber prügeln ist unter dem Niveau der höheren Schüler. Also muss es ein Duell sein. Aber die Dorfschüler sind nicht satisfaktionsfähig … Es geht wieder turbulent zu in Kummerow. Die Dramatik ist allerdings mit einer ordentlichen Prise Humor gewürzt, denn die Waffen dieses Duells sind alles andere als Degen oder Revolver.